Es wurden in den vergangenen Jahren zwei große kontrollierte Modellstudien der Krankenkassen durchgeführt: die
Gerac-Studie (
www.gerac.de), und die
ART-Studie (
www.charite.de).
Bei der ART- und der Gerac-Studie wurden Patienten mit Migräne bzw. chronischen Kopfschmerzen, chronischen LWS-Schmerzen und chronische Schmerzen bei Arthrose, die länger als sechs Monate bestehen, behandelt. Die Studien sollten Aufschluss geben darüber, ob die Akupunkturbehandlung eine wirksame und sichere Therapie bei diesen Indikationen ist und ob unterschiedliche, anerkannte Akupunkturformen hinsichtlich der Stärke des Behandlungseffektes verschieden sind.
Rund 13.000 Ärzte haben in den vergangenen vier Jahren an Gerac teilgenommen und über 360.000 Patienten mit Akupunktur behandelt. Das wichtigste Ergebnis: Akupunktur hilft dauerhaft bei vielen Volksleiden - von Allergien bis zu Wirbelsäulenschmerzen. Akupunktur ist in der klinischen Anwendungspraxis bei Knie- und Rückenschmerzen
doppelt so wirksam wie eine westliche Standardtherapie.
Hier ein kurzer Auszug aus einer Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse:
"Ihre Wirksamkeit hat die Akupunktur bei insgesamt sieben Diagnosen unter Beweis gestellt. Dabei wurde jeweils eine Akupunktur-Gruppe mit einer Vergleichsgruppe ohne Akupunktur (Wartegruppe) verglichen.
Das Ergebnis: Neun von zehn Allergikern ging es auch sechs Monate nach der Behandlung noch deutlich besser, drei von vier Patienten mit Kopf- oder Lendenwirbelsäulenschmerzen zeigten ebenfalls nach diesem Zeitraum noch Besserung. Noch höher lag die Rate bei Arthroseschmerzen am Knie (85 Prozent), Asthma (82 Prozent) und Menstruationsschmerzen (85 Prozent). Nebenwirkungen traten nur selten auf und waren bei keinem Patienten lebensbedrohlich."
Weitere Studien untersuchten andere Aspekte der Akupunkturanwendung, z. B. Nebenwirkungen oder Kosten:
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ARC: Acupuncture in Routine Care Studies mit 50.168 Patienten, war eine Studie zum Vergleich der Behandlung ("Routineversorgung") mit oder ohne Akupunktur. ARC zeigte eine deutliche und nachhaltige Verbesserung bei Patienten mit Routineversorgung inkl. Akupunktur gegenüber alleiniger Routineversorgung.
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ASH: Acupuncture Safety and Health Economics Studies mit 145.519 Patienten. Diese Studie untersuchte die Therapiesicherheit und die Wirtschaftlichkeit von Akupunktur. Insgesamt berichteten nur 8,1% der Patienten über geringfügige Nebenwirkungen, am häufigsten waren Blutungen oder Blutergüsse an der Einstichstelle.